7. August 2019

Seit die neue Datenschutzgrundverordnung am 25.05.2018 europaweit zum Schutz personenbezogener Daten in Kraft getreten ist, wirft die Nutzung Whatsapps & Co in Deutschland immer mehr Fragen und Unsicherheiten auf. Landesschulbehörden raten mittlerweile vom Einsatz dieser Messenger zu “dienstlichen Zwecken” ab.

Zu beobachten ist, dass Bildungseinrichtungen Kommunikationsmethoden, welche vor allem auf Basis von Whatsapp oder Messenger stattfinden durch datenschutzkonforme Alternativen ersetzen. Doch welche Alternativen können bedenkenlos eingesetzt werden?

WhatsApp im Schulalltag
Derzeit verwenden Schüler, Eltern und Lehrer den kostenlosen Messenger WhatsApp in Klassen- und Gruppenchats um sich über aktuelle Geschehnisse in der Schule zu informieren.
So planen Eltern einer Klasse gemeinsam den kommenden Kuchenbasar, oder das anstehende Osterfest. Für Sie ist es eine Erleichterung sich in Gruppen zu organisieren und in sich Echtzeit mit dem Lehrer und anderen Eltern zu besprechen.
Schüler und Lehrer tauschen sich über die Hausaufgaben und Gruppenarbeiten aus, oder teilen Mitschriften, Notizen und Materialien via Messenger aus dem Unterricht.

WhatsApp ist für die meisten Schüler und Eltern nicht mehr wegzudenken. Laut Messengerpeople nutzen 95 % aller 12- bis 19-jährigen Deutschen WhatsApp mehrmals pro Woche (Stand: Dezember 2018). Die Kommunikation zwischen den Beteiligten ist über den Messenger ist schnell und einfach. Informationen können von A nach B in die gesamte Gruppe und von jedem Standort aus vom Mobiltelefon übersendet werden. Deshalb ist WhatsApp mit seiner Gruppenfunktion für Schulklassen unverzichtbar. Um WhatsApp erfolgreich zu ersetzen, muss nach einer geeigneten Alternative gesucht werden.

Vorgaben nach DSGVO
WhatsApp & CO sind bei Datenschützern sehr umstritten. Diese werfen dem Messenger Dienst vor, welcher ein Teil des Mutterkonzern Facebooks ist, sensible personenbezogene Daten aus dem Adressbuch des Smartphones auf Server in die USA zu übertragen. “Dafür müsste jede Person aus dem Adressbuch des WhatsApp Nutzers seine aktive Zustimmung geben”, so die Meinung der Datenschutzprofis. Positiv zu vermerken sei jedoch, dass alle WhatsApp Chats Ende-zu-Ende verschlüsselt sind.

Eine einheitliche bundesweite Vorschrift für ein WhatsApp-Verbot besteht aktuell noch nicht. Gemäß der AGB des Messenger ist die Kommunikation zwischen Schüler und Lehrern untersagt, da die Chats nur für den privaten Gebrauch bestimmt sind und eine berufliche Nutzung nicht erlaubt sei. Da sich Facebook das Recht vorbehält, Inhalte weiterverwenden zu dürfen, könnte zum Beispiel die Weitergabe von Unterrichtsmaterialien zu urheberrechtlichen Problemen führen, da diese gemäß der DSGVO nicht über den Messenger geteilt werden dürften.
Allerdings halten sich bisher nur wenige Lehrer an das WhatsApp-Verbot für Schüler.

Nach den dienstrechtlichen Regelungen der Bundesländer wird es meist dem Lehrer überlassen, ob dieser WhatsApp für die Schüler- und Eltern Kommunikation verwenden möchte.

Im Gegensatz zu der Schüler-Lehrer-Kommunikation, welche gemäß den Nutzungsbedingungen von Whatsapp untersagt ist, greift diese Regelung nicht für das Nachrichten schicken zwischen Eltern und Lehrern. Die Konstellation befindet sich in einer rechtlichen Grauzone.
"Die Nutzung von WhatsApp ist als dienstlicher Informationskanal von Schulen nicht vorgesehen. Privat ist Lehrkräften die Nutzung von Messenger Diensten selbstverständlich erlaubt; es liegt in ihrer Verantwortung, Privates und Dienstliches entsprechend zu trennen. Ein offizielles Verbot besteht nicht.”, sagte eine Sprecherin des bayerischen Kultusministeriums.  Es wird jedoch auch hier von den Landesschulbehörden empfohlen, verschlüsselte E-Mails oder das persönliche Gespräch dem Messenger Dienst vorzuziehen.

Grundsätzlich gibt es keine gesetzliche Regelung, welche Lehrern und Schulen ausdrücklich die Verwendung von WhatsApp & Co untersagt – immer vorausgesetzt, dass keine sensiblen personenbezogenen Daten verarbeitet werden.

Alternativen zu Whatsapp
Nicht nur die öffentlichen Dienste, zum Beispiel Whatsapp und Messenger bieten Gruppenchats an, in welchen man zudem die Möglichkeit geboten bekommt, Dateien und Nachrichten in Echtzeit zu versenden.
Es gibt viele datenschutzkonforme Alternativen zu Whatsapp, in welchem alle Daten in Deutschland gespeichert und keine personenbezogenen Informationen weitergegeben werden. Der Skolar Chat stellt einen solchen Ersatz für Whatsapp dar, denn dieser ist zu 100% DSGVO konform. Alle Daten werden sicher innerhalb Deutschlands und nicht in den USA gespeichert. Die Telefonnummern, E-Mail-Adressen und anderen persönlichen Informationen der Chatmitglieder werden geheimgehalten. Dadurch wird die Privatsphäre jedes Nutzers geschützt und eine unerwünschte Kontaktaufnahme verhindert. Das stellt vor allem für Lehrer den Schutz der Privatsphäre wieder her.
Der Skolar Chat kann von jedem mobilen Endgerät verwendet werden. Die Nachrichten werden mittels Push-Technologie zugestellt und erreichen die Empfänger in wenigen Sekunden. Beliebig viele Chatgruppen können erstellt werden, zum Beispiel „Klasse 8b“, „Astro AG“ oder „Allgemeines“. Schüler, Eltern und Lehrkräfte können diesen Gruppen beitreten und erhalten alle Nachrichten und Dateien, die an die jeweilige Gruppe gesendet werden. Die Nachrichten erhalten Sie über Ihren passwortgesicherten Skolar Account, mit welchen Sie sich auf unsere Plattform einloggen können. Neben dem Chat können Lehrer, Eltern und Schüler mithilfe von Skolar viele weitere Aufgaben des Schulalltags komfortabel erledigen. Hierunter zählt z.B. die Online Abmeldung, über die Eltern in der morgendlichen Eile Ihr Kind mit wenigen Klicks im Sekretariat krankmelden können.
Unser Chat stellt die sichere Alternative zu WhatsApp und Messenger dar!


Geschaffen für alle Beteiligten.

Die Skolar Schulcloud bringt Lehrkräfte, Eltern und Schüler näher zusammen. Sie schafft neue Kanäle für den direkten, unkomplizierten Austausch zwischen Menschen, Gruppen und Gremien. Zudem vereinfacht die Lösung zahlreiche Arbeits- und Verwaltungsprozesse.