24. May 2019

Cloud und Cloud-Computing- Was ist das eigentlich?

Cloud-Computing beschreibt die Nutzung als auch das Anbieten von verschiedensten IT-Dienstleistungen über ein Netzwerk und ist stark an den Bedarf des Nutzers angepasst. Das Internet bzw. Intranet wird dabei als Plattform verwendet. Es werden verschiedene Anwendungen in Form einer Dienstleistung bereitgestellt, zum Beispiel Datenspeicherung oder Software-Anwendungen, ohne dass diese auf dem lokalen Rechner der Nutzer installiert sein müssen. Angebot und Nutzung der Cloud erfolgt dabei durch technische Schnittstellen, zum Beispiel mit Hilfe des Web-Browsers.

Die Cloud wird allgemein in private und öffentliche Clouds unterteilt. Öffentliche Clouds, auch “Puplic Clouds” genannt werden von der allgemeinen Öffentlichkeit und Kunden genutzt. Dies könnte zum Beispiel eine Software sein, welche von mehreren Unternehmen der gleichen Branche genutzt wird.
Private Clouds werden auf einen bestimmten Kunden und dessen bestimmte Anwendungen beschränkt.

Stetiger Zuwachs der Cloud User

Das Interesse am Cloud-Computing bei Unternehmen wächst. Gemäß dem Cloud Monitor 2017 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG nutzen bereits 65 % der Unternehmen eine Cloud Lösung. „Cloud Computing hat sich durchgesetzt und sich innerhalb weniger Jahre zur Basis-Technologie der Digitalisierung entwickelt“, sagte Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research bei der Vorstellung der Studienergebnisse. „Die bedarfsgerechte Nutzung von IT-Leistungen über Datennetze bietet enorme Vorteile. Cloud Computing macht die betrieblichen Prozesse effizienter und ermöglicht die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle.“

Weiter ist im Bezug auf Cloudlösungen die Tendenz der Unternehmen zu erkennen, dass diese der Datensicherung über die Cloud ein immer größeres Vertrauen zukommen lassen. Nach Angaben des Cloud Monitor fordern Unternehmen primär ein aktives Sicherheitsmanagement sowie klare interne Vorschriften bei der Nutzung. 91% der im Cloud Monitor befragten Unternehmen nutzen spezielle Security Services zum Schutz der eigenen Daten, z. B. durch Verschlüsselung der Daten.


Wie sicher ist die Cloud wirklich im Vergleich zum Server im Keller?

Gebäudesicherheit
Beim Cloud-Computing werden sensible Daten in ein externes Rechenzentrum ausgelagert. In Deutschland müssen diese Rechenzentren gemäß der DSGVO hohe Sicherheitsrichtlinien erfüllen. Zudem gibt es die Möglichkeit der Zertifizierung nach ISO 27001 und ISO 9001, bei welchen die Daten auf den Servern ordnungsgemäß geschützt sein müssen. Dabei spielt vor allem die Sicherheit des Gebäudes, in welchem sich das Rechenzentrum befindet eine wichtige Rolle:
Rechenzentren werden im gegenzug zu “gewöhnlichen Gebäuden” (Büro, Schule…) so lokalisiert, dass sie außerhalb von Gefährdungszonen liegen, das heißt nicht in der Nähe von Kraftwerken oder chemischen Anlagen. Auch die Gefahr eines Hochwassers kann ausgeschlossen werden.
Weiterhin verfügen sie über besondere Präventive Systeme zum Feuerschutz und der Rauch- bzw Branderkennung und können besondere Systeme zur Bekämpfung vorweisen. Zudem besitzen Gebäude, in welchen sich Rechenzentren befinden eine spezifische Zugangskontrolle. Anders als in normalen Bürogebäuden sorgen mehrstufige Autorisierungen für Mitarbeiter des Rechenzentrums dafür, dass für Gelände, Gebäude, Serverräume und Server-Racks jeweils spezifische Maßnahmen des Zugangsschutzes getroffen und unberechtigt anwesende Personen „ausgesperrt“ werden können.

Somit ist das Rechenzentrum aus der Perspektive der Gebäudesicherheit potenziell besser geschützt und widerstandsfähiger, als der Server im gewöhnlichen Organisationsgebäude.

Technische und elektrische Sicherheit
Gebäude, in welchen sich sensible Rechenzentren befinden, müssen zumeist Standards zur elektrischen Sicherheit einhalten. So besitzen diese Gebäude eine allgemeine Ersatzstromversorgung, welche bei Stromausfall die Weiterversorgung spezifischer Verbraucher oder Anlagenbestandteile sicherstellt. Zudem gewährleistet die unterbrechungsfreie Stromversorgung, dass Störungen im Stromnetz, zum Beispiel kurzzeitige Über- oder Unterspannungen abgefangen und dadurch die Verbraucher gleichmäßig weiter mit Strom versorgt werden können.

Auch aus technischer Sicht sind die Serverräume der Rechenzentren überwiegend gleichmäßig klimatisiert und die empfindlichen Server werden vor einer zu hohen Luftfeuchtigkeit geschützt.

Dies sind Sicherheitsmerkmale, welche in gewöhnlichen Bürogebäuden wenig oder gar nicht vorhanden sind, weswegen auch im technischen und elektrischen Bereich das Cloud-Computing im Rechenzentrum eine höhere Sicherheit bietet als der lokale Server.

Personal und Reaktionszeit bei Ausfällen
Das Cloud-Computing im Rechenzentrum wird von IT-Spezialisten rund um die Uhr betreut, wodurch auch der Mensch als Qualitätsmerkmal zu sehen ist. Je nach Modell kann das Unternehmen zum Beispiel den Betrieb und die Wartung von Hardware, die Verwaltung der Softwarelizenzen oder regelmäßige Back-Ups den jeweiligen It-Betreuern zuweisen. Diese Datenschutzbeauftragte sind Ansprechpartner bei allen Fragen und gewährleisten eine permanente Überwachung der Systeme. Im Falle des Ausfalls können sie sofort reagieren und Maßnahmen einleiten um dieses binnen Sekunden wieder herzustellen. Auch Maßnahmen zur Früherkennung können durchgeführt werden.
Unternehmen, bei welchen sich der Server intern im Gebäude befindet, haben zumeist nur einen IT-Beauftragten. Fällt das System aus, so kann es mehrere Minuten bis hin zu Stunden dauern bis das System wieder funktioniert. Dies wäre der Fall, wenn der IT-Verantwortliche zum Beispiel außer Haus ist. Mit der Auslagerung des Servers mit Hilfe der Cloud in ein externes Rechenzentrum könnte solchen Systemausfällen zuverlässig vorgebeugt werden.

Somit bietet auch in Sachen Personal und der Reaktionszeit bei Ausfall des Systems das Rechenzentrum dem Servern “im Keller” eine permanente Lösung zur Vorbeugung eines Aufalls und damit eine höhere Sicherheit.

Fazit
Auch wenn die Cloud bei vielen noch als modern oder gar neuartig gilt, so ist sie doch heutzutage nicht mehr wegzudenken. Die Cloud hat gegenüber dem lokalen Server nicht nur hinsichtlich ihrer Speichermöglichkeiten sondern auch vor allem in dem Punkt Datensicherheit und Datensicherung viele Vorteile.
So bietet sie als zukunftsorientierte Möglichkeit den Unternehmen viele Erleichterungen für den Arbeitsablauf im digitalen Bereich.

Unsere Plattform Skolar ist so eine moderne Cloudlösung in Form einer smarten und zukunftsorientierten Plattform, auf welcher alle Akteure der Schule miteinander kommunizieren können. Doch nicht nur das, auch die gesamte Schulverwaltung kann mit Skolar bewältigt werden!
Wir speichern alle sensiblen Daten nicht in der Cloud, sondern in unserem hochsicheren Datentresor: einem TÜV-zertifizierten deutschen Rechenzentrum mit einer leistungsfähigen Firewall. Auch im Hinblick auf Entwicklung, Übertragung und Backups werden alle Anforderungen der DSGVO erfüllt.


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